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Telefonische Anfragen
"Typische" Fehler aus www.jeder-fehler-zaehlt.de
- Anfragende sind Patienten selbst, Angehörige, der ambulante Pflegedienst oder das Pflegeheim.
- Es findet keine Weiterleitung des Gesprächs zur Ärztin oder zum Arzt statt. Oder die Information erfolgt auf unzuverlässigem Weg (Post-It).
- Es findet keine initiale "Triage" statt: wie dringlich ist der Anruf (Lebensgefahr, aufgeschoben dringlich, kann warten).
- Es gibt keine "red flags", d.h. eine Liste von Warnbegriffen oder -hinweisen, die die Arzthelferinnen kennen.
Tipps - aus der Praxis für die Praxis
- Bei jeder Anfrage nach einem Hausbesuch nach dem Grund fragen.
- Bei bestimmten Warn-Begriffen (s. u.) generell jedes Gespräch an Ärztin/Arzt weiterleiten. Oder: generell jede Hausbesuchsanfrage und jedes Telefonat wegen akuter Beschwerden an Ärztin/Arzt durchstellen.
- Einrichten einer Checkliste, was beim Anruf erfragt werden soll: wer ruft an, wer ist krank, wer kann aufmachen, was ist los, ist Fieber gemessen, wurden schon Schmerzmittel probiert etc.; Versichertenkarte, 10 Euro bereithalten. Tel.-Nr. des Patienten notieren.
- Schulung der Arzthelferinnen
- Aufstellung einer Liste von Warn-Begriffen (z. B. Luftnot, Brustschmerzen, Blutung etc.).
Aus der Literatur
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