Fehlerberichts- und Lernsystem für Hausarztpraxen

 

 
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Zusätzliche Informationen

"Spritze ohne Wirkstoff"

Reportnummer:
917
Altersklasse
51-60
Fehlertyp
141 (Code nicht auflösbar)
Diagnose
o (Code nicht auflösbar)
Medikamentengruppe
Hormone, systemisch, exkl. Sexualhormone
Medikament(e)
Prednisolon
Schweregrad
kein Schaden

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Kommentare

Hilfe
12.12.2018
23:56:55
wlk
Bei uns in der (allgemeinärztlichen) Praxis bleibt neben der aufgezogenen Spritze immer die benutzte Ampulle liegen, beim Notfall und mehreren angereichten Spritzen wird die leere Ampulle immer dazu dem Injizierenden gezeigt.
26.11.2018
09:52:42
Jacob
Abgesehen von der unklugen Galenik macht es in so eine Fall Sinn, dass sich der Arzt die telefonisch gegebene Anweisung nochmals von der MFA bestätigen lässt:
Arzt: "Bitte bereiten Sie je 1 Ampulle Tavegil und 1 Amp. SoluDecortin zur i.v.-Gabe vor."
MFA: "Ich habe verstanden und wiederhole: 1 Amp. Tavegil und 1 Amp. SoluDecortin zur i.v.-Gabe. Ist das korrekt?"
Arzt: "Ja, alles korrekt."
Telefonische Angaben von Medikamenten sind und bleiben eine Fehlerquelle, aber mit diesem Vorgehen sollte auf beiden Seiten Klarheit bestehen, was der eine gewünscht und der andere verstanden hat.
29.08.2018
20:20:47
123
Ich bin dankbar für diesen Bericht; bei uns ist das mit einem Impfstoff passiert, der Patient erhielt nur das Lösungsmittel.
Gut finde ich auch, dass die MFAs geschult werden, denn die Aussage "Unkenntnis der MFA" deutet für mich zu sehr in eine Richtung-MFA ist schuld- darum kann es hier nicht gehen.

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