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"L-Thyroxin zu hoch dosiert?"

Reportnummer:
922
Altersklasse
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Fehlertyp
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Diagnose
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Medikamentengruppe
-keine Daten-
Schweregrad
-keine Daten-

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Kommentar des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin

Aus Sicht des Patienten ist das Vertrauensverhältnis zu der Praxis so gestört, dass er die Praxis wechseln möchte. Das ist auf den ersten Blick ein nachvollziehbarer Schritt. Wir möchten allerdings dazu ermutigen, Ihre Sicht der Dinge dem Ärzteteam zu schildern. Denn nur so können die Ärzte aus diesem Ereignis lernen.



Kommentare

Hilfe
27.11.2018
14:17:57
Anderer Haus-
arzt
Selbst wenn es sich um psychosomatische Beschwerden gehandelt haben mag, liegt hier trotzdem ein Fehler vor wie ich finde. Denn wenn der Patient nicht versteht, warum etwas so gemacht wird wie es gemacht wird (Beibehalten der Medikation), selbstständig die Medikation umsetzt und anschließend so schwer enttäuscht ist dann läuft etwas schief. Da liegt das "Versagen" ganz entschieden auch auf ärztlicher Seite, der/die versäumt hat, den Patienten da abzuholen wo er steht.
14.11.2018
14:06:28
Hausarzt
Es scheint sich hier meines Erachtens doch um ein Missverständnis seitens des Patienten zu handeln, denn L-Thyroxin macht als körpereigene Substanz in den üblichen Dosen praktisch keine Nebenwirkungen. Die Beschwerden sind daher doch wohl eher psychosomatisch bedingt. Möglicherweise stimmte auch im Arzt-Patienten-Verhältnis grundsätzlich etwas nicht, wenn der Patient sofort nach so einem Ereignis die Praxis wechselt. Wahrscheinlich wurde hier nach einem "Fehler" seitens des Patienten gesucht. "Reisende soll man nicht aufhalten", denke ich mir dabei immer. Ein Fehler der Ärzte halte ich für unwahrscheinlich. Der Wechsel des Patienten ist dann wohl die beste Lösung, für alle beteiligten.

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