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"Aktualisierung des Marcumarplans"

Fehler des Monats 01.09.2019


Reportnummer:
949
Altersklasse
-keine Daten-
Fehlertyp
-keine Daten-
Diagnose
-keine Daten-
Medikamentengruppe
-keine Daten-
Schweregrad
-keine Daten-

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Kommentar des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin

Wie finden Sie in Ihrer Praxis die Zeit und Ruhe, um die Marcumarpläne Ihrer Patientinnen und Patienten zu überprüfen?



Kommentare

Hilfe
05.03.2020
20:26:15
3005
Liebe Studisuniffm,

Der Schnelltest kostet mehr, als mir die KV für diesen Test erstattet.

Wenn ich den Test im Röhrchen abnehme und ins Labor schicke, dann ist der Test gerade eben kostendeckend.

Ja - in der Hausarztpraxis will ich Geld verdienen und nicht auch noch drauflegen - auch nicht beim INR 3 x im Quartal.

Und jetzt ?

NOAKs sind für die Kassen unverschämt teuer und ich habe in letzten 20 Jahren mehr (lebensgefährliche) Komplikationen unter NOKS gesehen als unter Marcumar. Was nun ? Schön bequem sind die NOAKs durchaus - deshalb werden sie ja auch so zahlreich "aus dem Ärmel geschüttelt" ...
10.01.2020
10:14:29
studisuniffm
Im Rahmen unseres Wahlfachs des Medizinstudiums an der Goethe-Universität Frankfurt, haben wir uns mit Ihrem Fall beschäftigt und hatten uns auch folgende, bereits genannte Möglichkeit überlegt: Schnelltest mit direkter Aktualisierung der Pläne sowie Terminvereinbarung, dadurch Abwicklung innerhalb eines Termins ohne Telefonrücksprsache.
Liebe Grüße aus Frankfurt
20.11.2019
18:37:20
Neuer
Mal auf N- OAK umstellen!
06.10.2019
18:06:03
keine Marcum-
ar-Patienten
mehr annehme-
n.
Ich bekämpfe lieber die Ursachen, die Marcumar erst erforderlich machen. Alle neuen Patienten müssen erst dieses Buch GANZ lesen & Fragen dazu beantwortet, bevor ich sie annehme: https://nutritionfacts.org/book/ Ich bin es leid, das Kind erst zu behandeln, wenn es schon in den Brunnen gefallen ist.
22.09.2019
12:43:13
Günter K.V.
Vetter
Guten Tag, wenn es dem ambulanten/poststationären ärztlichen Dienst sowie dem pflegerischen Dienst wirklich ernst mit einer nahtlosen und komplikationslosen und einem sehr hohen Patientensicherheitsstandart ernst ist, kommt es nicht zu solch einer katastrophalen Diagnostik- und Therapieverlaufssituation. Alle Beteiligten sollten sich mal wieder an die Berufsethik und den aktuellen Behandlungsvertrag innig erinnern und halten. Gruss von Günter K.V. Vetter, Berlin
11.09.2019
15:51:02
3005
Gute Organisation ist alles.

Für diesen Zweck habe ich in meiner EDVC schon vorh Jahren (wenn nicht gar Jahrzehnten) eine Word-Tabelle angelegt, in der die Werte und der Einnahmemodus eingetragen werden. Die Helferinnen tragen den aktuellen INR ein, legen mir die Karteikarte mit dieser Tabelle hin, ich arbeite das ab und lege das den Helferinnen wieder hin. So haben wir einen doppelte Dokumentation, im Marcumarausweis des Patienten und bei uns in der Praxis.

Läßt sich zwar sicher auch elektronisch und papierlos bewerkstelligen, aber hier bewährt sich die althergebrachte Karteikarte mit einem Stück orangerotem Papier ... So mache ich 10 Werte in meist 5-10 Minuten fix durch.
23.08.2019
20:14:50
neu hier
Wir bestimmen die INR-Werte in der Praxis und können so den Patienten sofort mitteilen, wie die weitere Therapie ist. Dies hat zu einer deutlichen Zeitersparnis geführt, keine Telefonate mehr etc.
Die Helferinnen sind in der Planung geschult und sprechen uns nur bei Auffälligkeiten an. Klare Anordnungen, die darstellen, was Auffälligkeiten sind, sind dabei wichtig.

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