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Zusätzliche Informationen

"Fürsorge vs. Eigenverantwortung"

Reportnummer:
957
Altersklasse
-keine Daten-
Fehlertyp
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Diagnose
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Medikamentengruppe
-keine Daten-
Schweregrad
-keine Daten-

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Kommentar des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin

Von Seiten der Praxis wurde bereits sehr viel "Vorsorge" betrieben und dennoch ist es zu einem Einnahmefehler gekommen.

Wo hört, ihrer Meinung nach, die Fürsorge einer Praxis auf und wo beginnt die Eigenverantwortung des Patienten?



Kommentare

Hilfe
15.01.2021
11:49:59
studisfrankf-
urt2021
Im Rahmen eines Wahlfachs an der Uni Frankfurt haben wir uns mit Ihrem Fall beschäftigt und uns Lösungswege überlegt.
Wäre es möglich, v.a. älteren Patienten Änderungen im Medikamentenplan oder auf einem übersichtlichen PostIt auch schriftlich mitzugeben ?
Alternativ könnten auch Angehörige, die eventuell bei den Sprechstunden dabei sind, ausdrücklich auf die Änderungen hingewiesen werden.
Wir hoffen, dass der Vorschlag helfen kann.
05.03.2020
20:08:36
3005
Ich drucke in diesen Fällen immer einen Einnahmeplan aus, in dem diese Daten explizit mit ausgedruckt werden. Also z.B. :

Clopidogrel 75 1, 0, 1, 0 bis 15.08.2020, dann Ende
Rivaroxaban 15 mg 1, 0, 0, 0 bis 15.8.2020, dann
Rivaroxaban 20 mg 1, 0, 0, 0 ab 16.8.2020

Umständlich, aber wirksam, insbesondere mit dem neuen "Eintheits"-Medi-Plan. Alternativ kann man dem Patienten zum 15. August 2020 auch einen Termin für die Sprechstunde geben.

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